megalog - die Ladelösung für Einstellhallen in Wohnsiedlungen

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swiss engineering & swiss production

Fertigung der Hardware in Schweizer Elektro-Betrieben

Bei Aufträgen aus Deutschland / Österreich kann die Fertigung der Starkstromkomponenten in DE-/AT-Elektrobetrieben erfolgen.

Die enkeltaugliche Ladelösung mit dynamischem Lastmanagement für grosse Tiefgaragen* von Wohnsiedlungen, Bürogebäuden und Unternehmen mit Fuhrparks

*Erschliessbar sind auch andere Typen von Parkplätzen, wie z.B. Aussenplätze, Garagenboxen, Unterstände, etc.

Die wichtigste Steckdose für das Elektroauto ist nicht die öffentliche Ladesäule, sondern jene auf dem persönlichen Parkplatz zuhause!

Die offene Lösung von megalog bietet folgende grundlegende Vorteile:

  • ab 10-20 Parkplätzen deutlich günstiger und flexibler als geschlossene Ladestations-Systeme
  • dynamisches Lastmanagement mit individueller Stromabrechnung pro Parkplatz (skalierbar bis zu mehreren hundert PP)
  • eFahrzeuge und Akkus aller Art ladbar. NIcht nur eAutos mit Stecker Typ 2 (Kleinfahrzeuge wie Familien-Velo, Opa-Mobil, etc. können bei anderen Ladelösungen nicht geladen werden)
  • inkl. Haushalt-Steckdose für Staubsauber oder Parkplatzbeleuchtung
  • Lowbudget- und Luxuslösungen in einer gemeinsamen Anlage gemischt einsetzbar
  • Unabhängigkeit vom Ladegerät-Typ (bei anderen Ladelösungen muss auf jedem Parkplatz das selbe Ladegerät (integriert in eine teure Ladestation) installiert werden)
  • Langlebig, enkeltauglich: Installationen auf den Parkplätzen durch jeden Elektriker reparierbar
  • meist keine zusätzliche Zuleitung ab Trafostation notwendig
  • Veloraum-Steckdosen ins selbe System kostengünstig integrierbar

Die 4 allgemein möglichen Konzepte für Ladelösungen auf privaten und halbprivaten Parkplätzen

Warum braucht es ein Lastmanagement und was ist das?

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Worüber möchten Sie mehr wissen ?

Einsatzgebiete: Mietparkplätze, Stockwerkeigentum, Fuhrparks von Unternehmen

Installationskonzepte

Abrechnungskonzepte

Produkte & Preise

Wissenswertes zur eMobilität und Ladelösungen

VorschauFAQ min

Rolf M. und weitere: "Bei der neuen Wohnung will ich mein eAutos auf meinem Pakplatz aufladen können! Dies ist ein zwingendes Kriterium bei der Wohnungssuche."

Rückmeldung Kunden: "megalog ist die kostengerechteste und flexibelste Ladelösung für Tiefgaragen und Aussenplätze bei MFH."

Nichts dabei ? Gerne können Sie uns per Email under Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder via Kontaktformular erreichen.

 

Mit Megalog trennen Sie das Ladegerät des Autos sauber vom Stromanschluss auf dem Parkplatz. Dadurch kann auf jedem Parkplatz ein anderes Ladegerät verwendet werden. Für das Lastmanagement und die individuelle Stromabrechnung sorgt unsere zentrale Steuereinheit. Auf den Parkplätzen selbst werden handelsübliche Standardkomponenten installiert, welche durch jeden Elektriker gewartet werden können.


 

Die 4 möglichen Ladekonzepte im Überblick

Um Elektrofahrzeuge in gemeinsamen Einstellhallen von MFH zu laden, gibt es grundsätzlich folgende Konzepte. Massentauglich sind jedoch nur die letzten zwei.

1) Laden auf Allgmeinstrom

In den meisten Einstellhallen sind irgendwo ein paar Haushaltssteckdosen installiert, um z.B. einen Staubsauger einstecken zu können. Technisch gesehen, können ein paar wenige Autos an diesen Steckdosen mehr oder weniger zuverlässig geladen werden - was heute auch häufig mehr oder weniger heimlich gemacht wird. Dies wird selten gemacht aus der Motivation "günstig laden zu können", sondern meist aus reinem Mangel an Alternativen. Dies verursacht häufig Ärger mit den Nachbarn, da der Strom dieser Steckdosen über den Allgemeinzähler läuft und das Fahrzeug somit auf Kosten der Allgemeinheit geladen wird.

Kommt hinzu, dass der Strom von diesen Reinigungssteckdosen schlicht nicht reicht, und die Sicherung dieser Steckdosen raus fliegt, wenn 2-3 Autos auch nur sehr langsam gleichzeitig geladen werden. Man könnte ein paare weitere solche Steckdosen mit zusätzlicher Absicherung über den Allgemeinstrom-Zähler installieren. Der Ärger unter den Nachbarn bleibt jedoch, und zudem fehlt noch immer ein Lastmanagement, was zu einer Überlastung der Hauszuleitung führen kann.

2) Einzellösungen ab eigenem Stromzähler ohne Lastmanagement

Einzelne Bewohner lassen meist auf eigene Kosten eine 3-phasige (11-22 kVA) Stromleitung ab Elektro-HV auf Ihrem Parkplatz installieren. Hierfür wird häufig in der HV ein zusätzlicher Stromzähler pro Parkplatz eingebaut. Diese Lösung ist zwar sauber abgerechnet, aber meist nur für 2-3 Parkplätze möglich. Denn erstens können in der bestehenden Elektro-HV selten mehr als 2-3 zusätzliche Stromzähler installiert werden (Platzmangel), und zweitens reicht die Stromzuleitung des Hauses meist nicht aus, um während den Lastspitzen des Hauses (11-12 Uhr, 17:30-19:00 Uhr) auch noch viele Autos gleichzeitig mit 11-22kVA Ladeleistung zu versorgen. Aus diesem Grund nennen wir diese Lösung auch die "Egoisten-Lösung".  Diese Egoisten-Lösung kann jedoch als Übergangslösung durchaus sinnvoll und empfehlenswert sein für die ersten 2-3 Parkplätze, bis eine Gesamtlösung installiert wird. Bei der Bewilligung solcher Einzellösungen ist auf jeden Fall darauf hinzuweisen, dass diese Installationen wieder demontiert werden müssen, sobald eine Gesamtlösung installiert wird. Gleichzeitig sollte spätestens beim Bewilligen einer ersten Einzellösung die Ausschreibung für eine Gesamtlösung konkret in Angriff genommen werden. Ansonsten werden solche Einzellösungen wirklich zu ärgerlichen Egoisten-Lösungen, weil sie für die restlichen Bewohner den Zugang zum Strom verbauen.

Ebenfalls als unschöne Einzellösung gelten kreativ verlegte Verlängerungskabel von der eigenen Wohnung, irgendwie über die Aussenfassade des Gebäudes hängend hin zum eigenen Parkplatz. Die Kreativität der Bewohner scheint grenzenlos, wenn es darum geht, sein Fahrzeug zu laden. Je länger keine Gesamtlösung angeboten wird, desto mehr muss mit kreativen und z.T. gefährlichen Verkabelungen gerechnet werden. Das selbe gilt übrigens nicht nur für die Auto-Parkplätze, sondern auch für den Velokeller und die Kellerabteile, welche auch mit megalog elektrifizierbar sind.

2.5) Mini-Anlage mit Tesla-Chargern (bis max. 4 Plätze)

Als pragmatische Übergangslösung bietet sich die "Tesla-Lösung" an. Die Charger von Tesla sind sehr preiswert (deutlich unter 1000.-) und es können bis zu vier Charger zusammen vernetzt werden. Die gesamte Ladeleistung ist pro Tesla-Anlage auf 32A / 22kVA beschränkt und die Stromabrechnung muss manuell und unter der Hand erfolgen (z.B. mittels einfachen anlaogen Stromzählern direkt auf dem Parkplatz).

Mit den Tesla-Chargern können auch die meisten anderen Autos geladen werden - also nicht nur Teslas.

Eine solche "Tesla-Lösung" ist im Stockwerkeigentum oder bei Mietparkplätzen eher ein beliebtes Gebastel, als eine richtige Lösung. Sie ist primär für private Anwendungen gedacht, für Eigenheimbesitzern mit mehreren Elektrofahrzeugen. Als pragmatische Übergangslösung ist diese Art jedoch deutlich einfacher, schneller und günstiger zu realisieren als jedes andere Ladestationssystem - aber eben als temporäre Übergangslösung.

3) geschlossene Gesamtlösung: konventionelle Ladestations-Systeme

Dies ist die zurzeit (2019) häufigste Form von Ladelösungen in grösseren Einstellhallen. Hierfür gibt es diverse Produkte, welche das Lastmanagement und die Abrechnung im Griff haben. Alle diese Systeme bestehen aus Wallboxen, Ladelsäulen, Ladestationen, etc. welche Absicherung, Ladegerät, Lastmanagement, Elektronik, Software, etc. untrennbar in einer stylischen Box enthalten und über ein in sich geschlossenes System miteinander kommunizieren (Funk, WiFi, Netzwerk, Datenbus, etc.).

Bei diesem Konzept muss man sich für einen konkreten Typ von Ladestation / Ladesäule entscheiden. Auf allen zu installierenden Parkplätzen muss ein Typ dieser Serie von Ladestation installiert werden, welcher meist im Bereich von 2000 - 5000 Fr. kostet pro Ladestation. Bei den meisten dieser Ladestationen können zudem nur Autos mit Stecker Typ 2 eingesteckt werden, jedoch keine Kleinfahrzeuge und Haushaltsgerät (Staubsauger, Lampe, eBike, eRoller, Rollstuhl, Opa-Mobil, etc.). Man erstellt sich somit für relativ viel Geld eine grosse elektrische Leistung auf dem Parkplatz und hat dann nicht einmal normale Haushaltsteckdose auf dem Parkplatz, um z.B. den Staubsauger einzustecken. Dies führt spätestens nach der Inbetriebnahme zu Frust.

Die flexible Erweiterung eines solchen Systems ist natürlich nur möglich, solange dieser Typ von Ladestation noch erhältlich ist. Verschwindet dieser Typ von Ladestation vom Markt, was in Verlauf der nächsten 10-20 Jahre durchaus möglich ist, muss meist ein komplett neues Ladesystem auf allen Parkplätzen installiert und das alte System entsorgt werden.

4) offene Gesamtlösung: Trennung von Ladegerät und Stromanschluss (megalog)

InstallationskonzeptMegalog

Bei megalog wird nur bis zur geschalteten Starkstromsteckdose installiert. Auf dem Parkplatz wird ein handelsübliches kleines Elektrotablau (Powerbox) installiert, an welchem die Starkstromsteckdose (CEE16) und eine Haushaltsteckdose (T13) angeschlossen wird. In dieser Powerbox befindet sich auch die Absicherung, der Stromzähler, und die Schaltelemente (Relais/Schützen), welche die Steckdosen schalten (Bezügerfreigabe, Ladesperre ON/OFF, Phasenwechsel). Die Elektronik und Software für das Lastmanagement und Fernauslesung des Stromverbrauchs ist in einer zentralen Steuereinheit ausgelagert, auf welche alle Powerboxen mittels einem konventionellen Steuerkabel (U72) verbunden werden. Die hierfür speziell entwickelten Aktoren zur Schaltung der 24V-Relais, befinden sich in der Steuereinheit. Pro Aktor können jeweils mehrere Powerboxen angeschlossen werden. Die Powerbox selbst enthält keine Elektronik, kein Bussystem oder sonstige kurzlebige Elektronik oder Software. Alle Elemente der Powerbox konnen von jedem Elektriker repariert/erneuert werden. Auch die Aktoren können grundsätzlich durch eine industrielle SPS ersetzt werden, welche jedoch meist eine deutlich grössere Geometrie aufweist und aufwändiger zu programmieren ist. Die Software und Hardware von megalog ist speziell für diese Anwendung optimiert, weshalb sie relativ klein ist.

Das Ladegerät wird an der Starkstromsteckdose einsteckt oder fix angeschlossen und kann somit jederzeit ersetzt werden, ohne das ganze Lastmanagement oder die Stromabrechnung neu zu organisieren. Das Ladegerät ist nicht Bestandteil der Powerbox und wird vom Nutzer / Mieter organisiert. Wer mit einem billigen Ladegerät zufrieden ist, kommt mit sehr tiefen Investitionen aus. Er kann z.B. das mit dem Auto mitgelieferte einfache Ladegerät nutzen. Auf Wunsch organisieren wir von megalog Ladegeräte, welche den Bedürfnissen der einzelnen Nutzer gerecht werden. Wer ein besseres, lukuriöseres Ladegerät will, kann sich ein solches einstecken oder anschliessen lassen, ohne die anderen Bewohner finanziell zusätzlich zu belasten.

Dieses offene Konzept erlaubt den Einsatz vieler Arten von Ladegeräten:

  • Marken spezifische Ladegeräte / Ladestationen
  • Vom Autohersteller empfohlene Ladegeräte
  • Bereits bestehende Ladestationen
  • Abrechnung per Münzautomat (z.B. für Besucherparkplätze)
  • Induktions-Ladesysteme
  • Dockingstations, in welche sich das Auto automatisch einsteckt
  • sonstige noch nicht entwickelte Ladekonzepte

Die Steuereinheit kommuniziert intern über standardisierte industrielle Schnittstellen.