Vorteile der eMobilität

Die reine Elektroantrieb bietet gleich mehrere sehr relevante Vorteile gegenüber dem Verbrennungsmotor

 

Fahrkomfort: hervorragende Beschleunigung

Der Elektromotor hat über alle Drehzahlen ein konstantes Drehmoment und somit eine konstante Beschleunigung. Im Gegesatz zum Verbrenner, muss der Elektromotor nicht erst auf Turen gebracht werden, um ein grosses Drehmoment zu erreichen, sondern der Elektromotor beschleunigt aus dem Stand heraus mit vollem Drehmoment. Diese sehr geschätzte Eigenschaft ist eine physikalische Gegebenheit des Elektromotors. Zudem bietet das eAuto einen zusätzlichen Gepackraum (vorne statt Motorhaube).

tiefe Unterhaltskosten:

Zwar kostet ein eAutos in der Anschaffung (zurzeit noch) deutlich mehr als ein Verbrenner, aber über die Lebensdauer gerechnet ist ein eAuto deutlich günstiger als ein Verbrenner. Denn ein eAuto verursacht viel weniger Unterhaltskosten weil kaum noch Verschleissteile im Motorenblock vorhanden sind.

tiefe Teibstoffkosten

Der Verbrenner kann aus physikalischen Gründen nur einen Bruchteil (weniger als 20%) des Brennwertes des getankten Treibstoffs in Antriebsenergie umwandeln. Der Elektromotor hingegen hat einen Wirkungsgrad von über 90% und kann somit fast die gesamte ihm zugeführte Enegie in Bewegungsenergie umwandeln. Daher sind die Treibstoffkosten für das eAuto unter dem Strich (Strom ist ja auch teurer als Benzin pro kWh) ca. halb so hoch wie beim Verbrenner und somit markant günstiger.

Ökologie: weniger CO2-Ausstoss, höherer Wirkungsgrad

Auf Grund des hohen Wirkungsgrades des Elektromotors ist der Energieaufwand pro Fahrdistanz deutlich tiefer als beim Verbrennungsmotor, welcher über 4/5 der getankten Energie als Abwärme verliert. Selbst wenn der Strom mit fossilen Kraftwerken produziert wird (was natürlich nicht die Idee ist!), ist der Elektroantrieb unter dem Strich nicht schlechter als der Verbrenner, weil ein fossiles Stromkraftwerk sehr stark optimiert ist und daher über 30% des Brennwertes in Strom umwandeln kann. Ein fossiles Kraftwerk wird (im Gegensatz zum Verbrennungsmotor im Auto) konstant im optimalen Betriebspunkt betrieben (maximaler möglicher Wirkungsgrad), um die Energiekosten auf ein Minium zu beschränken. Dies erfolgt mit aufwendigen Technologien und kostanten Drehzahlen, welche beim mobilen Auto nicht erreicht werden können.

Zudem können mit dem eAutos der nicht zu unterschätzenden Energieaufwand für die Bereitstellung von Benzin und Diesel eingespart werden (Förderung, Transport, Raffinerie).

Wird der Strom für das eAuto mit erneuerbaren Enegien erzeugt, ist das eAutos deutlich umweltfreundlicher als der Verbrenner. Die grösste Umweltbelastung des eAutos ist bekanntlich die Herstellung des Akkus. Aber selbst diese Umweltbelastung ist deutlch tiefer als die CO2-Emissionen eines Verbrenners.

Politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit gegenüber "Problem-Staaten"

Westeuropa hat so gut wie keine Öl-Vorkommen, jedoch genügend eigenen Strom. Solange wir im grossen Stil Erdöl für unsere Mobiiltät benötigen, sind wir entsprechend politisch und wirtschaftlich auch abhängig von den Öl fördernden Staaten, von welchen die meisten alles andere als unsere Werte vertreten. Zudem finanzieren wir mit unserem Öl-Konsum massgeblich die Machhaber solcher Staaten, was nicht in unserem Sinne sein kann.

Nutzen wir für unsere Mobilität hingegen unseren westeuropäischen Strom statt Öl aus "Problem-Staaten", fördern wird damit auch unsere eigene Wirtschaft (+ Arbeitsplätze) und schwächen gleichzeitig den Einfluss Öl fördernder "Problem-Staaten".

Energiewende: Lastmanagement

Um die Energiewende zu schaffen - weg von den fossilen, hin zu den erneuerbaren - ist die Etablierung der Elektromobilität ein wichtiges Element.

Dass die Menschheit von der Verbrennung fossiler Energieträgern schnellstmöglich wegkommen muss, um den aktuellen globalen Klima-Notstand zu bewältigen, ist unumstritten.

Die grösste Herausforderung der neuen erneuerbaren Energien (Sonne und Wind) ist die fluktuierende Verfügbarkeit. Also die Tatsache, dass nur Solar- und Windstrom produziert werden kann, wenn es Sonne und Wind gibt. Diese Tatsache fordert ein Umdenken beim Stromkonsum. In Zukunft muss sich der Konsum mehr der aktuellen Produktion anpassen, statt wie heute, die Produktion dem Konsum. Zudem werden grosse Stromspeicher und intelligente Lastmanagements auf lokaler, regionaler, nationaler und kontinentaler Ebene benötigt. Genau hier liegt die Stärke der eMobiltät: Die meisten Autos stehen die meiste Zeit auf einem Parkplatz. Ob das Auto jetzt oder ein paar Stunden später geladen wird, wenn wieder es wieder zuviel Strom gibt, spielt oft keine Rolle. Natürlich kann jeder sein Auto sofort laden, wenn er seien Ladepriorität entsprechend wählt.

Kurz: Die eMobilität ermöglicht noch nie dagewesene Möglichkeiten für Lastmanagements, welche notwendig sind, um die erneuerbaren Energien erfolgreich im grossen Stil ins Netz einzuspeisen.