megalog - Ladelösung für Einstellhallen in Wohnsiedlungen

Die wichtigste Steckdose für das Elektroauto ist nicht die öffentliche Ladesäule, sondern jene auf dem persönlichen Parkplatz zuhause!

Die Ladelösung für die eMobilität zum einfachen Einstecken und Laden von eAutos, Plug-In-Hybriden, eBikes und eRoller sowie Kleinst-Elektrofahrzeugen. Attraktiv, preiswert und bequem, von zuhause, über Nacht oder bei der Arbeit. Einfach, unkompliziert, zu jeder Zeit.

Mit Megalog trennen Sie das Ladegerät des Autus sauber vom Stromanschluss auf dem Parkplatz. Dadurch kann auf jedem Parkplatz ein anderes Ladegerät verwendet werden. Für das Lastmanagement und die individuelle Stromabrechnung sorgt unsere eigentliche Entwicklung: Die zentrale Steuereinheit von megalog. An diese werden handelsübliche Standardkomponenten angeschlossen, welche durch jeden Elektriker gewartet werden können.

Alles aus einer Hand

Treten Sie mit uns in Kontakt und wir übernehmen von der Planung, über die Organisation des Elektriker, bis zur Inbetriebnahme und Nachbetreuung der Anlage.

 


Artikel Luzerner Zeitung: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/elektro-parkplaetze-fuers-mietshaus-ld.1152905

Artikel Luzerner Zeitung Printausgabe

 

 

Worüber möchten Sie mehr wissen ?

Das Konzept.

Das Ziel.

Die Zielgruppe.

Die Technik.

Der Preis.

Fakten & das Datenblatt.

Nichts dabei ? Gerne können Sie uns per Email under Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder via Kontaktformular erreichen.

 

 

 

Die 4 möglichen Ladekonzepte im Überblick

Um Elektrofahrzeuge in gemeinsamen Einstellhallen von MFH zu laden, gibt es grundsätzlich folgende Konzepte. Massentauglich sind jedoch nur die letzten zwei.

1) Laden auf Allgmeinstrom

In den meisten Einstellhallen sind irgendwo ein paar Haushaltssteckdosen installiert, um z.B. einen Staubsauger einstecken zu können. Zum bei den Reinigungsplätzen auch leistungsfähigere. Technisch gesehen können ein paar wenige Autos an diesen Steckdosen mehr oder weniger zuverlässig geladen werden - was heute auch häufig mehr oder weniger heimlich gemacht wird. Dies jedoch selten aus der Motivation günstig laden zu können, sondern meist aus reinem Mangel an Alternativen. Dies verursacht jedoch Ärger mit den Nachbarn, da der Strom dieser Steckdosen über den Allgmeinzähler läuft und das Fahrzeug somit auf Kosten der Allgemeinheit geladen wird.

Man könnte auch ein paare weitere solche Steckdosen mit zusätzlicher Absicherung über den Allgmeinstrom-Zähler installieren. Der Ärger unter den Nachbarn bleibt jedoch, und zudem fehlt noch immer ein Lastmanagement, was zu einer Überlastung der Hauszuleitung führen kann.

2) Einzellösungen ab eigenem Stromzähler ohne Lastmanagement

Einzelne Bewohner lassen auf eigene Kosten eine 3-phasige (11-22 kVA) Stromzuleitung ab Elektro-HV auf Ihrem Parkplatz installieren. Hierfür wird häufig in der HV ein zusätzlicher Stromzähler pro Parkplatz eingebaut. Diese Lösung ist zwar sauber abgerechnet, aber meist nur für 2-3 Parkplätze möglich. Denn erstens können in der bestehenden Elektro-HV selten mehr als 3 zusätzliche Stromzähler installiert werden, und zweitens reicht die Stromzuleitung des Hauses meist nicht aus, um während den Lastspitzen des Hauses (11-12 Uhr, 17:30-19:00 Uhr) auch noch mehrere Autos gleichzeitig mit 11-22kVA Ladeleistung zu versorgen. Aus diesem Grund nennen wir diese Lösung auch die "Egoisten-Lösung".  Diese Egoisten-Lösung kann jedoch als Übergangslösung durchaus sinnvoll sein für 2-3 Bewohnern, bis eine Gesamtlösung installiert wird. Bei der Bewilligung solcher Einzellösungen ist auf jeden Fall darauf hinzuweisen, dass diese Installationen wieder demontiert werden müssen, sobald eine Gesamtlösung installiert wird. Gleichzeitig sollte spätestens beim Bewilligen einer ersten solcher Einzellösung die Ausschreibung für eine Gesamtlösung konkret in Angriff genommen werden. Ansonsten werden solche Einzellösungen wirklich zu Egoisten-Lösungen, weil sie für die restlichen Bewohner den Zugang zum Strom verbauen.

Ebenfalls als unschöne Einzellösung gelten kreativ verlegte Verlängerungskabel von der eigenen Wohnung, irgendwie über die Aussenfassade des Gebäudes hängend hin zum eigenen Parkplatz. Die Kreativität der Bewohner scheint grenzenlos, wenn es darum geht, sein Fahrzeug zu laden. Je länger keine Gesamtlösung angeboten wird, desto mehr muss mit kreativen und z.T. gefährlichen Verkabelungen gerechnet werden. Das selbe gilt übrigens nicht nur für die Auto-Parkplätze, sondern auch für den Velokeller und die Kellerabteile, welche auch mit megalog elektrifizierbar sind.

Bei Einzellösungen (direkter Abgriff ab Wohnungszähler oder zusätzlichem Zähler ab HV) ist empfehlenswert, pro Parkplatz max 3.7kVA Leistung zuzulassen - also max. 230V 16A. Dies verschafft etwas zusätzliche Zeit für eine Gesamtlösung.

3) geschlossene Gesamtlösung: konventionelle Ladestations-Systeme

Dies ist die zurzeit (2019) häufigste Form von Ladelösungen in grösseren Einstellhallen. Hierfür gibt es diverse Produkte, welche das Lastmanagement und die Abrechnung im Griff haben. Alle diese Systeme bestehen aus Wallboxen, Ladelsäulen, Ladestationen, etc. welche Absicherung, Ladegerät, Lastmanagement, Elektronik, Software, etc. untrennbar in einer stylischen Wallbox enthalten und über ein in sich geschlossenes System miteinander kommunizieren (Funk, WiFi, Netzwerk, Datenbus, etc.).

Bei diesem Konzept muss man sich für einen konkreten Typ von Ladestation / Ladesäule entscheiden. Auf allen zu installierenden Parkplätzen muss ein Typ dieser Serie von Ladestation installiert werden, welcher meist im Bereich von 2000 - 5000 Fr. kostet pro Ladestation. Bei den meisten dieser Ladestationen können zudem nur Autos mit Stecker Typ 2 eingesteckt werden, jedoch kein Haushaltsgerät (Staubsauber, Lampe, eBike, eRoller, etc.). Man erstellt sich damit also für relativ viel Geld eine grosse elektrische Leistung auf dem Parkplatz und kann dann nicht einmal einen Staubsauger oder sonst etwas kleines einstecken, was zu entsprechendem Frust führt.

Die flexible Erweiterung eines solchen Systems ist natürlich nur möglich, wenn dieser Typ von Ladestation noch erhältlich ist. Verschwindet dieser Typ von Ladestation vom Markt, was in Verlauf der nächsten 10-20 Jahre durchaus möglich ist, muss meist ein komplett neues Ladesystem auf allen Parkplätzen installiert und das alte System entsorgt werden.

4) offene Gesamtlösung: Trennung von Ladegerät und Stromanschluss (megalog)

InstallationskonzeptMegalog

Bei megalog wird nur bis zur geschalteten Starkstromsteckdose installiert. Auf dem Parkplatz wird ein handelsübliches kleines Elektrotablau (Powerbox) installiert, an welchem die Starkstromsteckdose (CEE16) und eine Haushaltsteckdose angeschlossen wird. In dieser Powerbox befindet sich auch die Absicherung, der Stromzähler, und die Schaltelemente (Relais/Schützen), welche die Starkstromsteckdose schalten (Bezügerfreigabe, Ladesperre ON/OFF), Phasenwechsel). Die Elektronik und Software für das Lastmanagement und Fernauslesung des Stromverbrauchs wird in eine zentralen Steuereinheit ausgelagert, auf welche alle Powerboxen mittels einem konventionellen Steuerkabel (U72) verbunden werden. Die hierfür speziell entwickelten Aktoren zur Schaltung der 24V-Relais, befinden sich in der Steuereinheit. Pro Aktor können jeweils mehrere Powerboxen angeschlossen werden. Die Powerbox selbst enthält keine Elektronik, kein Bussystem oder sonstige kurzlebige Komponeten. Alle Elemente der Powerbox konnen von jedem Elektriker repariert/erneuert werden. Auch die Aktoren können grundsätzlich durch eine industrielle SPS ersetzt werden, welche jedoch meist eine deutlich grössere Geometrie aufweist und aufwändiger zu programmieren ist. Die Software und Hardware von megalog ist speziell für diese Anwendung optimiert, weshalb sie relativ klein ist.

Das Ladegerät wird an der Starkstromsteckdose einsteckt oder fix angeschlossen und kann somit jederzeit ersetzt werden, ohne das ganze Lastmanagement oder die Stromabrechnung neu zu organisieren. Das Ladegerät ist nicht Bestandteil der Powerbox und wird vom Nutzer / Mieter organisiert. Wer mit einem billigen Ladegerät zufrieden ist, kommt mit sehr tiefen Investitionen davon. Er kann z.B. das mit dem Auto mitgelieferte einfache Ladegerät nutzen. Auf Wunsch organisieren wir von megalog Ladegeräte, welche den Bedürfnissen der einzelnen Nutzer gerecht werden. Wer ein besseres, lukuriöseres Ladegerät will, kann sich ein solches einstecken oder anschliessen lassen, ohne die anderen Bewohner finanziell zusätzlich zu belasten.

Dieses offene Konzept erlaubt den Einsatz vieler Arten von Ladegeräten:

  • Marken spezifische Ladegeräte / Ladestationen
  • Bereits bestehende Ladestations-Systeme
  • Abrechnung per Münzautomat (z.B. für Besucherparkplätze)
  • Induktions-Ladesysteme
  • Dockingstations, in welche sich das Auto automatisch einsteckt
  • sonstige noch nicht entwickelte Ladekonzepte

Die Steuereinheit kommuniziert intern über standardisierte industrielle Schnittstellen.